Fahrpläne
Beispielreisen
| Zarengold-Bildbericht |
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Ein Bildbericht von Helga und Klaus Wenzel 2009
Liebe Freunde, nachdem sich die Eindrücke der "Reise unseres Lebens" etwas gesetzt haben und auch andere wichtige Dinge erledigt sind, werde ich versuchen, einen Querschnitt dieser Reise in mehreren "Bildberichten" an Euch weiterzugeben. Teil 1Statt mit dem PKW fuhren wir mit der Bahn von Coburg zum Frankfurter Flughafen. ..... dies ist schon ein anderer Bahnhof, als der daheim. Die nächste Station ist dann schon der Flughafen Frankfurt .....
... sehr freundlich war die Dame beim "Checkin ... ", nachdem wir erst lange in den Flughafengebäuden herumgeirrt sind, bis wir den richtigen "Eincheckschalter" fanden .... Etwas bange war uns ja vor dem langen Flug. 9 Stunden u. 40 Minuten bis Peking, wo wir nur umstiegen, um nach einer Umsteigezeit von 1 Stunde nochmals 2:20 Stunden bis nach "Ulaan Baatar", dem Ausgangspunkt unserer Reise mit dem legendären "Zarengoldzug" zu gelangen .... ... anhand der Karte und den nachfolgenden Angaben bekommt man erst mal eine Vorstellung von der Weite dieses Landes. Folgende Entfernungsangaben waren im Zuggang ausgehängt: Ulaan Bataar - Russische Grenze = 391 km Russische Grenze - Ulaan Ude = 285 km ... beim Umstieg in Peking wurden wir mit "Elektrokarren" zum nächsten Flugsteig gekarrt .... ... kaum, dass wir uns im Hotel etwas erfrischt hatten, ging es schon zur "Stadtführung" in der Hauptstadt der Mongolei
... auch hier hat die Stadt seinen "Helden" ....
... und diese Mädchen sind stolz, auf dem Zentrum der Mongolei zu stehen ....
... Japaner gibt es überall, auch in größeren Gruppen .....
... am Nachmittag wurde der "Lama Tempel" besichtigt ...
... dann waren wir aber auch geschafft und freuten uns auf das Abendessen .....
... und abends ging es dann noch ins Theater zu "Folklore und Kehlkopfgesang" ....
... am folgenden Vormittag, dem 2. Tag der Reise, begegneten wir auf der Fahrt zum "Gandan-Kloster" diesem "Überbleibsel der Stalin-Ära" ...
... kurz bevor wir nach 1 1/2 - stündiger Busfahrt auf fürchterlich holprigen Straßen die
... in der "Mongolischen Schweiz" waren vor einer malerischen Bergkulisse einige "Jurten" zu sehen ...
... nach dem Mittagessen wurden uns einige Ringkämpfe und das Bogenschießen vorgeführt ...
... dieser "Mini-Mongole" schaute ebenfalls interessiert zu ....
... sogar Edelweiß und Enzian wuchsen hier auf den Wiesen ...
... und dieses Kamel reitzte mich dann doch ... es mal zu streicheln ...
... die Felsformationen waren schon sehr interessant ....
... abends heimgekehrt nach Ulaan Bataar, kehrten wir zum "Abendessen"
... der 3. Tag unserer Reise ist angebrochen. Immer wieder begegneten uns lange Güterzüge mit Baumstämmen, Brettern oder Ölwaggons. Wir verlassen in "Ulan Ude" unseren Zug, um einen ganzen langen Tag Interessantes zu sehen. ... bei der obligatorischen Stadtführung (mit Bus) interessierten vor allem die alten "Holzhäuser" ...
... und am Abend gab es wieder "Folklore im Theater", was uns wiederum, wie schon in "Ulaan Bataar", begeisterte ...
... auch unsere Russische "Tagesbegleiterin Larissa" hatte schnell unsere Sympathie erlangt.
... in der Abendsonne auf einem Hügel hoch über der Stadt, die wir noch während des ... wir fahren mit unserem "Zarengold" in die Nacht hinein und am nächsten Tag beginnt ein neues großes Erlebnis, nämlich
Teil 2... nach einem erlebnisreichen 3.Tag unserer Reise in Ulan Ude begeben wir uns zum Abendessen zurück in unseren "goldigen Zug", der noch während des Abendessens seine Fahrt in Richtung "Baikalsee" fortsetzt ....
... an unserem Waggon wurden wir freundlichst von unseren "Waggonschaffnern" Serge und Nadja, zufällig einem Ehepaar, empfangen .... ... in unserem "Speisewagen" waren 2 Uhren installiert. Als wir kurz vor 22 Uhr den Wagen verließen, wußten wir also, dass es jetzt in Moskau 5 Uhr früh ist .... also eine Zeitverschiebung von 7 Stunden ....
... mit 25 Stundenkilometern fuhren wir am erwachenden Tag am Ufer des "Baikalsees" entlang .....
... einige sehr einfache Hütten entlang des Sees ...... zu diesem ist auch noch zu sagen, er ist 673 km lang, an breitester Stelle 82 km breit und maximal 1637 m tief. Damit ist der "Baikal" das größte "Süßwasserreservoir" der Erde ..... er wird gespeist von 336 Flüssen und hat einen einzigen Abfluß, die "Angara", einem der größten Flüsse Sibiriens .....
... aber es gab auch ansehnlichere "Anwesen" .....
... unsere spezielle Reiseleiterin "Ludmilla" bei einem ihrer sehr interessanten Vorträge über Land und Leute ... ... Nadja, unsere Wagenschaffnerin, hält ihren Arm zur Sicherung hin, damit ich diese Aufnahme während der Fahrt machen konnte .....
... am "Umkehrpunkt" der Sonderstrecke am Baikalsee entlang, in "Listwjanka", wanderten wir das kurze Stück vom Bahnsteig zum "Schiffsanleger" an einem alten Wrack vorbei ......
... einen Augenblick mußten wir noch warten, bis zukünftige "Zarengold-Mitreisende" den "Zubringer" verlassen hatten damit wir uns auf dem "Rundfahrt-Dampfer" breitmachen konnten ... ... vom Schiff aus sieht man gut unseren Zug, der kurz vor dem einzigen großen Abfluß des Baikalsees, der Angara, seine Diesellok an das andere Ende des Zuges umsetzen muß, um auf der "Sonderstrecke" wieder zurückzufahren ....
... hier trocknen im Fahrtwind einige Baikalseefische .....
... die kleine "Rundfahrt " auf dem See war ein unvergeßliches Erlebnis ..... ... unsere gewaltige Zugmaschine ....
... ein romantisches Dorf in einer Bucht am See ......
... einigen ganz Mutigen schauten wir hier beim Baden im See zu ..... das Wasser war wohl recht frisch ......
... während die "Zugbegleiter" das "Baikal-Picknick" am See bzw. zwischen den Gleisen vorbereiten, werden wir auf einem schönen Spaziergang von Ludmilla mit Wissenswertem "gefüttert" ..... ... inzwischen war der Appetit schon groß und entsprechend gut schmeckte es uns auch ..... ... ein kleiner "Verdauungsplausch" am See bevor wir zur "Nachtfahrt" nach "Irkutsk" wieder in unseren Zug einsteigen ..... ... hier endet ein wunderbarer Tag am legendären "Baikalsee", den wir so schnell nicht vergessen werden. Bevor ich den 3. Teilbericht in Angriff nehme, muß ich erst mal 75. werden .....
Teil3Nach dem vorläufigen Abschied vom Baikalsee fuhren wir in einer "Nachtfahrt" nach "Irkutsk", wo wir den 5. Tag unserer Reise verbrachten. Nachfolgend einige Eindrücke dieses Tages ..... ... nach dem Frühstück steigen wir mit kleinem Handgepäck in Irkutsk aus, da dort die 2. Hotelübernachrung vorgesehen ist ....
... es beginnt mit einer kleinen "Stadtrundfahrt" ....
... auch Irkutsk hat natürlich seinen Helden ....
... nach der Rundfahrt besuchten wir ein kleines "Salonkonzert" mit guten Gesangssolisten ....
... anschließend fuhren wir mit einem Bus am Fluß "Angara" entlang nochmals zum Baikalsee (ca. 70 km), wo wir in einem "Museumsdorf" zum Mittagessen erwartet wurden .... ... auf der Landzunge in der Mitte des Bildes, stand am Tag zuvor noch unser "Zarengold-Zug". Hier beginnt der einzige Abfluß aus dem Baikalsee, der Fluß "Angara" ....
... nachfolgend 3 Ansichten vom "Museumsdorf" ...
... in einem gemütlichen "Blockhaus" erwartete uns die Mittagstafel ....
... am nächsten Morgen nach dem Frühstück im Hotel wurde der Rest der Stadtbesichtigung nachgeholt. Besonders beeindruckt waren wir von den"Holzhäusern", die noch aus der Zarenzeit stammten .....
... gleich nach der kurzen Rundfahrt mußten wir uns ranhalten, denn um 11 Uhr sollte unser Zug zur längsten Etappe, der Fahrt von Irkutsk nach Nowosibirsk - insgesamt 1850 km - aufbrechen .....
... von unserem Schaffnerpärchen wurden wir schon erwartet und gefragt, ob wir einen Tee mögen, der auch sogleich serviert wurde ...
... beim Blick aus dem Fenster huschen endlose Birkenwälder, Öllager, Holzhäuschen vorbei ...
... ab und zu werden auch Flüsse überquert .....
... eine willkommene Ablenkung während der längsten "Tagesfahrt" war die "Wodka-Probe", zu der uns Ludmilla die interessanten Erläuterungen gab .... ... entsprechend vorbereitet - auch mit rotem Kaviar - waren unsere Eßplätze ......
... so wurden uns nach und nach 5 verschiedene Wodkasorten kredenzt und erklärt ....
... am nächsten Morgen, dem 7. Tag unserer Reise, wurden wir nicht nur von Regen, sondern auch von einer "Folkloregruppe" mit Gesang und Tanz auf dem Bahnhof von Nowosibirsk empfangen .....
... zum Glück hörte es für die obgligatorische "Stadtführung" auf zu regnen ....
... zum Abschluß meines 3. Teilberichtes noch 2 Aufnahmen einer typischen Markthalle .....
... so liebe Mailfreunde, jetzt habe ich 7 von 12 Reisetagen "abgearbeitet" und denke, dass ich die restlichen 5 Tage in 2 weiteren "Bildberichten" unterbringen kann. Ich wünsche allen einen schönen Wochenbeginn und hoffe, nicht zu langweilen .....
Teil 4der 3. Teil unserer "Zarengoldreise" endete mit Bildern aus einer Markthalle in Nowosibirsk. Noch am Abend dieses 7. Reisetages setzte sich der Zug wieder gen Westen in Bewegung, um die zweitlängste Etappe dieser Reise - insgesamt 1530 km - von Nowosibirsk nach Jekaterinburg unter die Räder zu nehmen. Als der nachfolgende Bildbericht beginnt, haben wir also schon viele Kilometer während einer "Nachtfahrt" hinter uns gebracht ..... ... nach dem Ausstieg vor dem Bahnhofsgebäude von Jekaterinburg, das wir am Nachmittag durch eine kurze "Stadtbesichtigung" kennenlernen sollten .....
... schöner "Blumenschmuck" vor der neu errichteten "Erlöser-Kathedrale auf dem Blut" ....
... die Kathedrale" .....
... noch 2 Stadtansichten, bevor wir uns von Jekaterinburg verabschieden ....
... im europäischen Teil Rußlands zeigen sich die Häuser schon in einem anderen "Outfitt" ....
... nach dem Frühstück erreichen wir "Kasan", die alte Tartarenhauptstadt an der Wolga .... hier das Bahnhofsgebäude ....
... "Stadtansichten" .....
... im Kasaner Kreml .....
... russisch orthodoxe Kathedrale .....
... im Innern der Kathedrale .....
... nach der "Kremlbesichtigung" geht es feudal zum Mittagessen ....
... das herausragende Erlebnis in Kasan war allerdings der Besuch in einer privaten "Musikakademie" ....... die jungen Interpreten begeisterten uns Zuhörer .....
... dann folgte noch eine Bootsfahrt auf der Wolga ......
... "daheim" im Zug wurden wir wieder kulinarisch verwöhnt .....
... am 10. Tag unserer Reise verlassen wir gegen Mittag unseren Zug zum letzten Mal, um in Moskau in einem "5-Sterne-Hotel" für die letzte Nacht Quartier zu beziehen ..... ... hier endet mein Bericht Nummer 4. Der 5. und letzte Bericht wird noch einiges über Rußlands Hauptstadt zeigen...
Teil 5wir sind am Ende unserer 12-tägigen Reise angelangt und haben somit unseren "heimatnächsten Ort", nämlich Moskau, erreicht. Dort haben wir uns noch einiges angesehen, wurden in einem "Kempinski-Hotel" nochmals so richtig verwöhnt .... aber seht doch selbst ... ... gleich, nachdem wir uns im Hotel kurz frisch gemacht hatten, begann schon die Stadtrundfahrt durch die große und prächtige Stadt Moskau .... hier die Kreml-Mauer von außen ....
.... auf dem Weg zum "Kreml-Haupteingang" ....
... imposante Gebäude und Ansichten innerhalb der "Kreml-Mauern" ....
... hier leuchten die goldenen Kuppeln der "12-Apostel-Kathedrale" herüber ....
... die "Zarenkanone" mit einem Kaliber von 890 mm zeugt von der russischen Gießtechnikdes 16. Jahrhunderts. Sie war kein einziges Mal im Einsatz ...
... die 6,14 m hohe "Zarenglocke" wurde 1735 gegossen. Sie hatte noch keinen Laut von sich gegeben, als sie sich bei einem Brand sehr stark erhitzte und durch das kalte Löschwasser Risse bekam und ein großes Stück herausplatzte. Sie blieb 100 Jahre fast unbeachtet und wurde 1836 auf den Sockel gehoben und ist heute ein weltbekanntes "Denkmal" ....
... Portal der "Erzengel-Michael-Kathedrale" ....
... nach der Kremlbesichtigung ging es zur "Mittagseinkehr". Vom Restaurant aus hatte man über die "Moskwa" hinüber - dem Fluß, nachdem die Stadt benannt wurde - nochmals einen schönen Blick auf den Kreml ....
... nach der Einkehr wurde die Stadtrundfahrt dann fortgesetzt .....
... irgendwann war die sehr interessante Stadtrundfahrt beendet und wir bezogen unser "Luxusquartier". Dies war schon etwas Besonderes. Die nachfolgenden Bilder legen Zeugnis davon ab ....
... bevor das letzte Abendessen unserer Reise eingenommen wurde, stieß unsere "Bolschoi-Truppe" mit unserer hervorragenden "Oberreiseleiterin" (einer Österreicherin), sowie unserer russischen "Bolschoi-Gruppen-Betreuerin" mit einem Glas Champagner an ... ... anschließend haben wir köstlich zu Abend gegessen .....
... eine Stärkung war auch nötig, denn nun begann die Stadtführung bei Nacht ..... ... nachfolgend Bild aus der berühmten Moskauer "U-Bahn" ....
... hier ein Gebäude, bevor wir den "Roten Platz" erreichten ....
... das Kaufhaus "Gum" ist ebenfalls ein Begriff .....
... die "Basilius-Kathedrale" ......
... nach der "Nachtwanderung" haben wir gut geschlafen und am Morgen unseres Heimfluges wurden wir nochmals von einem überwältigenden "Frühstücksbuffet" verwöhnt ....
... nach dem Frühstück wurden unsere Koffer im Bus verstaut und, was das Besondere war, durch einen organisatorischen Fehler waren Helga und ich in dem riesigen Bus die einzigen Gäste und wir hatten auch eine eigene Stadtführerin, die uns bis zu unserem "Checkin" im Moskauer Flughafen noch einiges von der Stadt zeigte ...
... auf dem "Roten Platz".....
... das Warenhaus "Gum" bei Tageslicht .....
... danach ging es ab zum Flughafen, der ein ganzes Stück außerhalb Moskaus liegt ...... ... zum Glück begleitete uns unsere "Privat-Stadtführerin" noch und so brauchte ich nur "hinterherzuschieben", bis wir in dem riesigen Areal den richtigen "Eincheckbereich" für unseren Heimflug nach Frankfurt erreicht hatten .... ... ein interessanter Blick aus dem Fenster .....
... und nach einer Flugzeit von 2 Stunden und 50 Minuten sind wir schon in Frankfurt und warten hier auf unseren ICE nach Würzburg ...... ... als wir die "Festung Marienberg" von Würzburg erblicken, kommen schon heimatliche Gefühle auf .... ... und hier ende auch meine Berichte von einer unvergesslichen Reise .....
Mit lieben Grüßen Helga und Klaus |











































































